Darum geht es jetzt:

Seit Dezember 2016 steht fest: Die Finanzierung der A7-Überdeckelung in Altona ist gesichert. Jetzt wird es konkret. Der letzte Abschnitt der drei Hamburger Autobahndeckel (nach Schnelsen und Stellingen) wird die größte Herausforderung für alle Beteiligten – nicht nur, weil der Deckel in Bahrenfeld und Othmarschen mit 2300 Metern deutlich länger wird als die beiden anderen, sondern weil hier auch die Autobahnschlucht der A7 breiter ist. Doch die DEGES – eine von Bund und Ländern getragene Projektmanagementgesellschaft für den Fernstraßenbau in Deutschland – ist überzeugt, dass sich die Verzögerungen und Pannen, die es bei den ersten beiden Abschnitten gab, nicht wiederholen werden. Nach Angaben der Hamburger Behörde für Wirtschaft, Innovation und Verkehr verspricht man sich aus den Erkenntnissen beim Bau des Schnelsener Deckels sogar spürbare Synergie-Effekte für Bauplanung und Abläufe im Bereich Altona. Ende 2019 soll die Phase 0, also das Einrichten der Baustelle, beginnen.
Wer derzeit über die Bahrenfelder Chaussee oder den Osdorfer Weg in Richtung Centrum fährt, bekommt bereits einen Vorgeschmack auf die kommenden Einschränkungen im städtischen Autoverkehr. Dort an den Autobahnbrücken werden mit großem Gerät und modernster Technik Leitungen tief unter die Erde verlegt, und zwar ohne den Verkehr auf der A7 zu behindern.  Bäume, die zum Teil schon vor der Eröffnung der Autobahn im Jahr 1975 standen, mussten dran glauben. Weitere werden folgen.

Für uns von der Bürgerinitiative „Ohne DACH ist KRACH“ wird es nun besonders um drei Themenfelder gehen:

  1. Die Einhaltung der Termine: Es darf zu keinen weiteren Verzögerungen kommen. Wir warten lange genug!
  2. Die Gestaltung der Parklandschaft auf dem Deckel. Auch wenn es dazu bereits ein Wettbewerbsverfahren gegeben hat, liegen noch keine umsetzbaren Beschlüsse vor.
  3. Die Bebauung der sogenannten Entwicklungsflächen links und rechts neben der heutigen Autobahn. Im „Letter Of Intent“ (LOI), den alle Bürgerschaftsfraktionen unterschrieben haben, sind mehr als 2500 Wohnungen für diese Flächen (inclusive Trabrennbahn) vorgesehen. Diesen LOI verstehen wir nicht als unverbindliche Absichtserklärung, sondern als faktische, verlässliche Grundlage aller Überlegungen für die Gestaltung der Entwicklungsflächen.  Wie unsere Stadtteile in Zukunft aussehen werden, entscheidet sich ganz wesentlich mit der Art der Bebauung. Dichte, Höhe, Verkehrsanbindung und Äußeres der Gebäude werden wir kritisch beobachten und uns in die Entwürfe einbringen. Dazu haben wir im Rahmen des Altonaer Konsenses Gespräche geführt. Wesentliches Ergebnis ist die Zusage einer Planungswerkstatt zu diesem Themenkomplex.

Es gibt noch viel zu tun für uns – packen wir’s an!

Wir treffen uns (fast) jeden Dienstag von 19.30 bis 21 Uhr im Gemeindezentrum der Christuskirche Othmarschen im 1. Stock.

Für hervorragende aktuelle Informationen zum Ausbau der BAB A7 schauen Sie bitte auf www.Hamburg.de/A7-Deckel

 

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